Barbara Becker-Jákli

Mord im Biedermeier

Köln-Krimi

Buch

16,8 × 24 cm | 360 Seiten | ISBN: 978-3-87062-184-1 | € 17,95

Per E-Mail bestellen Bei Amazon bestellen

Paperback premium. Mit 16 Farbtafeln.

An einem regnerischen Abend im August 1823 treffen im Hause des Kölner Stadtphysikus Dr. Elkendorf einige kunstliebende Herren zu einem Abendessen zusammen. Unter ihnen befinden sich der Gelehrte und Sammler Wallraf, der Verleger DuMont und der gerade aus Paris zurückgekehrte Dr. Jakob Nockenfeldt. Die Gesellschaft isst Krebssuppe mit Morcheln, trinkt erlesene Weine und plaudert über Kunst und Wissenschaft. Am nächsten Tag ist Dr. Nockenfeldt tot – vergiftet. Seine Haushälterin Anna Steinbüchel macht sich auf die Suche nach dem Täter …

—————————————————————————————-

Die Westdeutsche Zeitung (28. März 2017) schreibt: Köln-Krimi: Mord im Biedermeier. Kunst, kulinarische Höhepunkte und ein toter Sammler. Von Stephan Eppinger

Köln.
Es ist ein auserlesener Kreis, der an einem verregneten Abend im August 1823 im Haus des Kölner Stadtphysikus Bernard Elkendorf zusammen kommt. Darunter ist der Gelehrte und Kunstsammler Ferdinand Franz Wallraf, der Herausgeber der Kölnischen Zeitung Johann Marcus Theodor DuMont und der Medizinalrat Karl Theodor Merrem. Getafelt wird fürstlich mit Krebssuppe und Morcheln oder einer Rebhuhnpastete. Dazu gibt es erlesene Weine und geistreiche Gespräche über die Kunst. Ein Teilnehmer der Runde überlebt den nächsten Morgen nicht. Der Arzt Jakob Nockenfeld liegt tot in seinem Bett, als ihm seine Magd das Frühstück bringen will. Elkendorf wird gerufen, um sich den Toten anzusehen. Schnell kommt er zu den Schluss, dass Nockenfeld nicht eines natürlichen Totes gestorben ist – er wurde vergiftet. Während die offiziellen Ermittlungen beginnen, macht sich auch Elkendorfs Haushälterin Anna Steinbüchel auf die Suche nach dem Gast, der nach ihrem Menü verstorben ist. Der Köln-Krimi aus der Biedermeierzeit von Barbara Becker-Jákli ist weit mehr als nur ein spannender Kriminalfall in vergangenen Zeiten. Er beleuchtet den Alltag um 1823 genauso wie die Kultur- und Sammlerszene der Stadt. Viele Dinge erinnern an heutige Debatten. Das gilt auch für den alten Wallraf, der für seine Kunstsammlung gerne ein städtisches Museum hätte und daran verzweifelt, dass sich niemand in der Verwaltung rührt. Und es geht um den Kunsthandel nach der Säkularisierung in der Franzosenzeit, der mitunter komische Blüten treibt. Im Buch finden sich zahlreich Abbildungen von Gemälden, die beim Geschehen eine Rolle spielen. Dazu kommt ein Glossar und ein Verzeichnis, der tatsächlich existierenden Bilder.